Das ist Wichtig

Bei einem langhaarigen Hund, wie dem Havaneser ist die Pflege des Haarkleides aufwendiger als bei kurzhaarigen Rassen. Die seidige lange Haarpracht muss regelmäßig (2 – 3 mal pro Woche) gründlich gekämmt und gebürstet werden um Filzbildung zuverlässig zu vermeiden. Dabei wird der Hund idealerweise auf die Seite gelegt und das gesamte Haar schichtweise durchgekämmt. Zum Schluss wird das Deckhaar gekämmt. 


Gelegentlich sollte der Havaneser gebadet werden. Dafür gibt es spezielle Shampo´s, die der Haut die Feuchtigkeit zurückgeben, die sie beim Baden verliert. Vor dem Baden sollte man den Havaneser unbedingt gründlich durchkämmen und sämtliche Verfilzungen beseitigen. 


Zur Pflege eines Havanesers gehört selbstverständlich auch, dass man sich überzeugt, ob die Augen und die Ohren in Ordnung sind, die Krallen nicht zu lang gewachsen sind und die Gegend um den After des Hundes nicht verkleben kann. (Notfalls die Haare an dieser Stelle etwas kürzen) 


Der Havaneser sollte, wie alle Hunde ein mal im Jahr zum Tierarzt. Dieser wird den Hund gründlich untersuchen und ihm die jährlich anfallende Impfung geben. Regelmäßiges Entwurmen (min. 2 bis 3 mal jährlich) gehört selbstverständlich auch zu den Aufgaben des Hundebesitzers.

 
Auf die Ernährung sollte ebenfalls großer Wert gelegt werden. Dabei verlassen Sie sich am besten auf die Empfehlung Ihres Züchters, der viel Erfahrung mit Hundefuttersorten hat und dem Welpen für die erste Zeit das gewohnte Futter mitgibt. 


Der Havaneser ist ein sehr bewegungsfreudiger Hund. Faulheit ist für ihn genau so schädlich wie falsche Ernährung. Bewegung ist grundsätzlich wichtig um den Körper des Hundes fit und gesund zu halten, aber auch für die psychische Zufriedenheit sehr wichtig. Wie leicht könnte sich sonst ein gelangweilter Hund eine andere Beschäftigung suchen und anfangen Sachen zu zerstören, bzw. anzunagen. 


Dabei sollte man jedoch auf den Entwicklungsstand des Hundes achten. Ein 12 Wochen alter Welpe nimmt Schaden, wenn er regelmäßig zu sehr beansprucht wird. Innerhalb des ersten Jahres sollte man die Spaziergänge langsam steigern. Dabei ist es am sinnvollsten, dem Hund auch Abwechslung zu bieten. Freies Spielen auf einem ausbruchssicheren Gelände mit anderen Hunden ist wichtig für ihn. Nur so kann aus ihrem Welpen ein gut sozialisierter Hund werden. Achten sie aber darauf, dass der Welpe möglichst keine schlechten Erfahrungen macht. (Er sollte auf gar keinen Fall als Spielzeug für grobe, viel größere Artgenossen herhalten müssen)


Gewöhnen Sie ihren Hund frühzeitig an Dinge wie Autofahren, sich in einer Gaststätte ruhig zu verhalten, sich in Menschengruppen frei und ungezwungen zu verhalten. 
So werden sie ein angenehmes Familienmitglied großziehen, das seine Familie immer und überall begleiten kann, ohne unangenehm aufzufallen. 


© Stephan 2014